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Freitag, 24. März 2017

Deutsche Firmen umwerben Ahmadinejad: mit Nukleartechnik

Studie beleuchtet Namen und oft skandalöse Aktivitäten deutscher Firmen in Iran

STOP THE BOMB Presseerklärung, 04.02.2010

Nach der Ankündigung von Siemens vom 26. Januar, sich ab Mitte 2010 vom Irangeschäft zurückzuziehen, fällt der Fokus auf weitere deutsche Firmen, die trotz Terror, Unterdrückung und Sanktionsdebatte mit den Mullahs weiter Handel treiben.

Eine hundertseitige Liste der „Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer zu Teheran“, die in Deutschland bisher vollkommen unbeachtet geblieben ist, zählt das Who is Who des deutschen Iranexport-Handels auf.

Der Hamburger Politikwissenschaftler Dr. Matthias Küntzel hat dieses hochbrisante Dokument für die Kampagne STOP THE BOMB analysiert und die Geschäftsfelder und –Praktiken dieser Unternehmen unter die Lupe genommen. Küntzels Dossier liegt dieser Pressemitteilung bei.

Die Babcock Borsig Service GmbH aus Oberhausen empfiehlt sich in der Broschüre mit dem Tätigkeitsbereich „Magnet- und Nukleartechnik sowie Service“.

Der Marktführer im Tunnelbohrsektor Herrenknecht und die Firma Wirth liefern Bohrtechnik, mit der Anreicherungsanlagen unterirdisch versteckt werden können.

Sogar für die Lieferung von fahrzeuggestützten Kränen wird geworben, obwohl längst bekannt ist, dass sie im Iran für Hinrichtungen eingesetzt werden.

Überwachungs- und Sicherheitstechnik wird nicht nur von Nokia Siemens Networks, sondern auch von der Firma Rohde & Schwarz und anderen in den Iran geliefert.

Küntzel weist in seiner Analyse nach, dass deutsche Firmen als Stütze des iranischen Regimes um Ahmadinejad und seinen Revolutionsgarden fungieren.

"Eine zunehmender Anteil der deutschen Iranexporte wird über Dubai verschifft", warnt Küntzel, "und verschwindet auf diese Weise aus der Statistik. Auch so können Sanktionen unterlaufen werden."

STOP THE BOMB fordert von der Bundesregierung, ihre Sonderbeziehung mit Teheran zu beenden, gesetzlich verankerte Wirtschaftssanktionen zu erlassen, die Irangeschäfte deutscher Firmen über Drittländer zu unterbinden und den Verantwortlichen des Regimes die Einreise zu verweigern.

Denn nicht nur die Wirtschaft betreibt business as usual, auch die Politik lädt diese Woche hochrangige Vertreter des iranischen Terrorregimes zum Dialog zur Münchener Sicherheitskonferenz.

Dr. Matthias Küntzel gehört zu den renommiertesten Kennern der deutsch-iranischen Beziehungen und hat darüber u.a. in der ZEIT, im TAGESSPIEGEL, in INTERNATIONALE POLITIK, im WALL STREET JOURNAL und im ISRAEL JOURNAL OF FOREIGN AFFAIRS publiziert. Ende 2009 erschien sein Buch: „Die Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft“ im wjs-Verlag Berlin. Weitere Informationen finden sich unter www.matthiaskuentzel.de

 

Who is Who im Iran-Business ?

Ein Dossier über die Niederlassungen und Vertretungen deutscher Unternehmen in Iran

von Matthias Küntzel

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling und der Rückzug der Siemens AG noch nicht den Druck, der nötig ist, den Kurs Teherans zu ändern. Und all die anderen Firmen? Sie schweigen: Je lautstärker das Mullah-Regime in Erscheinung tritt, desto lautloser wickeln sie ihre Geschäfte mit ihm ab.

Jetzt aber liegt die offizielle Liste der „Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer zu Teheran“ unter dem Titel „Niederlassungen, Repräsentanzen und Vertretungen deutscher Unternehmen im Iran“ vor. Die im Juli 2009 in Iran veröffentlichte Broschüre listet erstmals Namen und Tätigkeitsbereiche von 200 in Iran engagierten Firmen auf.

In Deutschland blieb dieses Liste bisher unbeachtet – dabei ist sie hochbrisant. Mit einem Regime Geschäfte zu machen, das den Holocaust leugnet und den Antisemitismus propagiert, ist allgemein verpönt. Deutsche Unternehmen, die mit den iranischen Revolutionswächtern in Verbindung stehen, jenen Spezialkräften also, die für die blutige Unterdrückung der Demokratiebewegung die Hauptverantwortung tragen, müssen zusätzlich befürchten, als Profiteure des Terrors und der Diktatur an den Pranger gestellt zu werden.

Denn bekanntlich wird ein großer Teil der zu 75 Prozent verstaatlichten Wirtschaft in Iran von den Revolutionswächtern kontrolliert. Dies gilt besonders für den Außenhandel sowie die Flughäfen und Häfen. So wurde 2009 ein General der Revolutionswächter zum Leiter des größten iranischen Containerhafens in Bandar Abbas ernannt.[1] Wer weiter mit Iran Geschäfte machen will, kommt an diesem Elitekorps, das das niederländische Parlament auf die EU-Terrorliste setzen lassen will, kaum vorbei.

Auch wenn die jetzt bekannt gewordene Liste nicht vollständig ist, existiert doch kein zweites Dokument, das uns die Intensität und die moralische Abgründigkeit der deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen derart präzise und geballt vor Augen führt. 

Was zum Beispiel macht die Babcock Borsig Service GmbH aus Oberhausen in Iran, die sich in der Broschüre mit dem Tätigkeitsbereich „Magnet- und Nukleartechnik sowie Service“ in Empfehlung bringt? Vieles spricht dafür, dass deutsche Firmen auch bei der Entwicklung nuklearer Standorte beteiligt sind. So war die im September 2009 entdeckte Urananreicherungsanlage in einem besonders tiefen Tunnel bei Qum versteckt. Für derartige Zwecke bietet die Wirth Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik aus Erkelenz „drilling machines for tunneling from 3-16 m“ an, während der Marktführer Herrenknecht, der gleich mit zwei Niederlassungen in Iran präsent ist, seinen Tätigkeitsbereich wie folgt umschreibt: „Design, manufacturing and technical support of all types and sizes of tunneling“.

Bei der Lieferung von fahrzeuggestützten Kränen machen sich gleich mehrere deutsche Firmen Konkurrenz. Hier ist nicht nur die Ruthmann GmbH & Co. KG aus Gescher („truck mounted & mobile cranes“) engagiert, sondern auch die Atlas Terex GmbH aus Delmenhorst („truck mounted cranes“) während die ZF Friedrichshafen AG Komponenten für „Kranfahrzeuge“ liefert. Haben diese Betriebe übersehen, dass das Regime derartige Kräne für öffentliche Hinrichtungen benutzt?

Zu den Firmen, die das Regime darüber hinaus mit Überwachungstechnik ausstatten, gehören nicht nur Nokia-Siemens, sondern auch die Firma Rohde & Schwarz, die „als das Nunplusultra für Funktechnik gilt“ und noch in 2009 auf der Ausstellerliste der iranischen Polizeimesse IPAS vertreten war.[2] Zusätzlich bietet die Firma Megaforce GmbH aus Krefeld auf ihrem Internetportal auf Farsi GPS-Navigationssysteme sowie Tracking- und Telematicsysteme an.

Die Veröffentlichung der deutschen Firmenliste fällt in eine Zeit, in der die Verfechter der Partnerschaft mit Teheran mehr Gegenwind erhalten als je zuvor. So geht die Ankündigung der Siemens AG, das Irangeschäft in absehbarer Zeit zu beenden, mit einem Stimmungsumschwung in Teilen der deutschen Wirtschaft einher. Während noch vor wenigen Jahren das Schreckgemälde eines Verlustes von „mehr als 10.000 Arbeitsplätze(n)  in Deutschland“ im Falle von Iran-Sanktionen an die Wand gemalt wurde und noch im Sommer 2009 der „Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau“ (VDMA) Irans „strategische Bedeutung für den deutschen Maschinenbau“ beschwor, sind seit Januar 2010 andere Töne zu vernehmen.[3]

Deutsche Firmen müssten einkalkulieren, erklärte jetzt der Leiter der VDMA-Abteilung Außenwirtschaft, Ulrich Ackermann, „dass die Sanktionen verschärft und ihre Geschäfte beschnitten werden könnten.“ Die meisten Firmen, fuhr Ackermann fort, „dürften dies verkraften, da der Iran für sie kein Kernmarkt sei. Der Anteil am Exportgeschäft des deutschen Maschinenbaus liege beispielsweise unter einem Prozent.“[4] Ähnlich äußerte sich Anton F. Börner, der Präsident des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen. Es müsse zu „robusten Sanktionen gegen Iran“ kommen, erklärte Börner. Denn nur dann werde der Dollar nicht fallen.[5]

Auch die Bundesregierung hat in zumindest einem Punkt die Politik der Großen Koalition korrigiert. Am 26. Januar 2010 gab Bundeskanzlerin Merkel ihre Bereitschaft bekannt, neue Sanktionsbeschlüsse nicht länger von einer Entscheidung des UN-Sicherheitsrats abhängig zu machen, sondern notfalls auch „in einer Gruppe von ähnlich gesonnenen Ländern“, der sogenannten „Koalition der Willigen“, zu beschließen.[6]

Die Gründe für diese Stimmungsveränderung sind leicht zu erklären:

Die Demokratiebewegung in Iran hat nicht nur die Islamische Republik, sondern gleichzeitig auch das Sonderverhältnis zwischen Deutschland und Iran in eine Krise gestürzt. Politik und Wirtschaft müssen sich entscheiden, welcher Seite sie die Hand reichen wollen: Denen die Demokratie und Freiheit unterdrücken, oder denen, die dafür kämpfen. Nach Berichten aus Iran wurde der angekündigte Rückzug der Siemens AG auf den Internetseiten der iranischen Opposition als Rückenstärkung der eigenen Bewegung bewertet und gefeiert.

Zweitens erhöhte sich mit dem Besuch des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu Mitte Januar 2010 in Berlin und mit der bedeutsamen Rede, die der israelische Präsident Shimon Peres aus Anlass der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2010 vor dem Deutschen Bundestag hielt, der moralische Druck. „Der Atomkonflikt mit Iran wird zum Lackmustest für das deutsch-israelische Verhältnis, das ein besonderes ist und bleibt“, betonte am Folgetag der Leitartikel in der FAZ.[7]

Gleichzeitig wirkt sich der Druck der USA zunehmend schmerzlich aus. Für deutsche Firmen nimmt das Risiko, sich durch zweifelhafte Geschäfte mit den Mullahs empfindliche finanzielle Einbußen einzuhandeln, zu. So verabschiedete am 28. Januar 2010 nach dem Repräsentantenhaus auch der Senat einen Gesetzentwurf, der internationale Firmen, die Iran mit Benzin versorgen oder in den Energiesektor des Landes investieren wollen, zweifach bestraft: Sie sollen zukünftig keine Hilfe von amerikanischen Finanzinstituten erhalten und die staatliche Stellen der USA nicht beliefern dürfen.[8]

Ein vierter Faktor kommt hinzu: Der Siemens-Konzern sah sich aufgrund seiner Geschäftspraktiken in Iran einer immer stärker werdenden Kritik ausgesetzt und folgte, so die FAZ, „mit seiner Entscheidung auch der Kritik auf der Hauptversammlung, wo Aktionäre die Iran-Geschäfte rügten.“ [9] Hier hat nicht zuletzt die Strategie von „Stop the Bomb“, durch Aktienkäufe den Protest auch in die Hauptversammlung zu tragen, funktioniert.

Dennoch sind das Ausmaß und die Intensität der deutschen Wirtschaftsbeziehungen mit Iran skandalöser denn je:

  • 2007 veranschaulichte eine Statistik der Bundesagentur für Außenwirtschaft, dass Deutschland in sieben von neun Maschinenbaubereichen den iranischen Markt beherrscht.[10]

  • 2008 stieg der Wert der deutschen Iranexporte im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf knapp 4 Mrd. Euro an. 

  • 2009 blieben die Exporte nach Iran mit einem Minus von etwa 8 Prozent noch relativ stabil, während die deutsche Exportwirtschaft aufgrund der Finanzkrise einen Einbruch um durchschnittlich 20 Prozent erlebte.[11] Deutsche Einfuhren nach Iran lagen damit noch vor den Einfuhren der VR China auf Platz zwei, während die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) den ersten Rang einnahmen. Inzwischen wird jedoch ein zunehmender Anteil der deutschen Iranexporte über Dubai, einem der sieben Emirate der VAE, nach Iran verschifft. „Der Großteil der Lieferungen aus den VAE sind Re-Exporte aus Drittländern, u.a. auch aus Deutschland und China“, heißt es in einer Meldung der deutsch-iranischen Industrie- und Handelskammer vom 30. November 2009.[12]

  • Während die Exporte nach Iran in 2008 um 8,9 Prozent zunahmen, stiegen die deutschen Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate im selben Jahr um 48 Prozent und erreichten mit 8,16 Mrd. Euro den doppelten Wert aller Exporte nach Iran.[13] Im selben Jahr fasste das Berliner Wirtschaftsministerium den Beschluss zur Gründung einer „Emiratisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer“. Den vielleicht wichtigsten Zweck dieser im Mai 2009 gegründeten Kammer beschreibt das offizielle Protokoll einer Kammersitzung vom 17. November 2009 in Dubai so: „How to do business in Iran through Dubai. … Practical steps to do business in Iran.”[14] Auch diese Dokumente lassen es als wahrscheinlich erscheinen, dass die gegenwärtige tatsächliche Einfuhr deutscher Produkte nach Iran weitaus höher liegt, als die Statistik dies verrät. 

  • „Wir haben noch nie irgendwelche Schwierigkeiten gehabt, alle Technologien, die wir haben wollten, auch zu bekommen“, betonte 2008 der Sprecher der staatlichen iranischen National Petrochemical Company NPC, Gholam-Hossein Nejabat: „Schließlich werden die amerikanischen Technologien auch von anderen Ländern angeboten. ... Wir erhalten sie u.a. von Firmen wie Basell, Technip, Linde und Uhde.“[15] Drei dieser Firmen – Basell, Linde und Uhde – sind deutscher Provenienz. Die bilaterale Technologievernetzung wird durch zahllose Deutschlandbesuche iranischer Unternehmen verstärkt. „Allein im Jahr 2008 besuchten mehr als 7150 iranische Unternehmen Messen in Deutschland, um sich über neue Technologien und Produkte zu informieren“, heißt es stolz auf der Homepage der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer in Teheran.[16] Das bedeutet, dass sich im Schnitt jeden Tag 20 iranische Betriebe auf einen technologischen Erkundungstrip nach Deutschland begeben haben.

Diese Auflistung beweist, dass deutsche Unternehmen und Institutionen in einem erheblichen Umfang zur Stärkung des gegenwärtigen iranischen Regimes beitragen. Solange dieser Zustand anhält, mangelt es dem deutschen Bekenntnis zugunsten von Israel an Glaubwürdigkeit. Wer würde schon den Widersacher eines Freundes, der ankündigt, des Freundes Haus in Brand zu setzen, mit Technik, Gütern und Freundschaftsgesten erfreuen, anstatt mit ihm zu brechen?

Doch eben darauf käme es an. Die Bundesrepublik hat aus freien Stücken eine besonders enge Beziehung zur Islamischen Republik etabliert. Nur sie allein kann jene Sonderbeziehung auch beenden. Schreckt die Bundesregierung vor diesem Schritt zurück, wird sie auch niemanden sonst von der Notwendigkeit härterer Sanktionen überzeugen können, sondern in einer „Koalition der Willigen“ stets der Unwillige sein.

Anstatt das illegitime iranische Regime mit allem, was man kann, unter Druck zu setzen, scheint die Bundesregierung auch weiterhin nur das machen zu wollen, was sie laut Beschlusslage der UN oder der EU machen muss. So kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz mit Shimon Peres am 26. Januar 2010 keine einzige rechtlich bindende Maßnahme zur Eindämmung der deutschen Irangeschäfte an. Sie versprach lediglich, dass sich Deutschland „in allen Bereichen, die von diesen [zukünftigen] Sanktionen erfasst sind, an sie halten“ wolle.[17]

Als Shimon Peres in seiner Rede vor den Bundestagsabgeordneten über Iran erklärte: „Ein solches Regime ist eine Gefahr für die ganze Welt“, erntete er einhelligen Applaus. Doch mit welcher Konsequenz? Ist der Bundestag nach Beendigung des Auschwitz-Gedenktags wieder in das große iranpolitische Koma gefallen, in dem er sich während der gesamten Legislaturperiode der Großen Koalition befand? Oder werden endlich Gesetzentwürfe eingebracht, um die Seilschaft deutscher Firmen mit Teheran zu durchtrennen? Wo ist das Gesetz, das iranischen Industriellen das notwendige Visum für den Besuch deutscher Industriemessen vorläufig verwehrt? Wo das Gesetz, dass alle in Iran engagierte Firmen zu einer vollständigen Transparenz aller Geschäftsbeziehungen zwingt? Wo das Gesetz, dass jeden Handel mit Betrieben der Revolutionswächter untersagt? Wo der Antrag, der dem Beispiel des niederländischen Parlaments folgt, und die Aufnahme der Revolutionswächter auf die EU-Terrorliste verlangt?

Die in den folgenden drei Anhängen dokumentierten Auszüge aus der Firmenliste sollte nicht nur für die politischen Entscheidungsträger, sondern für alle denkenden Menschen Ansporn zur Recherche und zum Handeln sein. Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, kündigt aber Veränderungen an. Das „Who is Who im Iran-Business“ wird die vom Rückzug der Siemens AG ausgelöste Dynamik, so ist zu hoffen, verstärken.

Hamburg, den 4. Februar 2010



[1] Rainer Hermann, Privilegien und Pfründe für die Pasdaran, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 26. Juni 2009.

[2] Norbert Hahn, Jan Schmitt, High-Tech für Ahmadinejad: Überwachung made in Germany, Monitor TV vom 2. Juli 2009.

[3] Sanktionen gegen Iran könnten 10.000 deutsche Arbeitsplätze kosten, in: Süddeutsche Zeitung, 1. September 2006; VDMA: Iran hat strategische Bedeutung für den deutschen Maschinenbau, unter: www.openautomation.de/1185-0-vdma-iran-hat-strategische-bedeutung-fuer-den-deutschen-maschinenbau.html

[4] Siemens zieht sich zurück, in: Manager Magazin, 27. Januar 2010.

[5] BGA erwartet 2010 Umsatzplus beim Großhandel und Export, siehe unter: www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-01/15873936-update-bga-erwartet-2010-umsatzplus-beim-grosshandel-und-export-015.htm

[6] Mitschrift der Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem israelischen Präsidenten Shimon Peres vom 25. 01. 2010 auf www.bundesregierung.de. „Den Begriff der ,Koalition der Willigen’ halte ich für völlig ungeeignet“, hatte noch im Juni 2006 der damalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärt, siehe dessen Interview in Der Spiegel 25/2006, 19. Juni 2006.

[7] Klaus-Dieter Frankenberger, Lackmustest, in: FAZ, 28. Januar 2010.

[8] U.S. Senate Approves Stronger Penalties Against Iran, in: New York Times, 29. Januar 2010.

[9] Rüdiger Köhn und Rainer Hermann, Siemens schließt keine neuen Geschäfte mehr mit Iran ab, in: FAZ, 27. Januar 2010.

[10] Siehe meine Aufschlüsselung in: Matthias Küntzel, Die Deutschen und der Iran, Berlin 2009, S. 39.

[11] Michael Shields and Rene Wagner, German firms in no rush to follow Siemens Iran exit, siehe unter www.reuters.com.

[12] So das Interportal der Deutsch-Iranischen Industrie und Handelskammer zu Teheran unter: http://www.iran.ahk.de/index.php?id=50&L=2http%3Ap&tx_ttnews[tt_news]=1335&tx_ttnews[backPid]=46&cHash=3eca48e342.

[13] Martin Böll, Wirtschaftstrends Vereinigte Arabische Emirate Jahresmitte 2009, Publikation der dem Wirtschaftsminister unterstehenden Vereinigung „Germany Trade & Invest“, siehe unter: http://www.gtai.de . Die VAE verfügen über etwa 5 Prozent der Fläche Irans und mit weniger als fünf Millionen Einwohner über etwa 7 Prozent der Einwohnerzahl Irans.

[14] AHK UAE, Protocol, Iran Working Group meeting 1th session der Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handelskammer vom 18. November 2009, S. 3.  Die Brisanz der Thematik war den Teilnehmern der von Dr. Peter Goepfrich, dem Geschäftsführer dieser Außenhandelskammer, geleiteten Sitzung klar. So heißt es über die Lobbyprojekte zugunsten des „booming market of Iran“: „Yet, this needs to be done very tactfully due to the sensivity of the subject.”

[15] Iran seeks top petrochemical spot in ME, in: PressTV, 16. Juni 2008, www.presstv.ir/detail.aspx

[16] www.ahk.iran.de, am 31. Januar 2010 gelesen.

[17] Siehe Fußnote 7.

 

Anhang I: Das Branchenverzeichnis

Im Branchenverzeichnis der Broschüre „Niederlassungen, Repräsentanzen und Vertretungen deutscher Unternehmen im Iran“ sind mehr als 400 Positionen eingetragen, obwohl die Firmenliste nicht mehr als 200 Betriebe umfasst. Der Grund: Viele Firmen sind in mehreren Branchen aktiv. Außerdem werden im Branchenverzeichnis auch die iranischen Dependenzen der deutschen Betriebe mit aufgeführt. Die folgende Auflistung dokumentiert die unterschiedlichen Bereiche der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sowie deren jeweiliges quantitatives Gewicht.

Abnahme- und Prüfgesellschaften sowie Versicherungen sind im Katalog der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer mit 10 Eintragungen vertreten.

Banken mit 3 Eintragungen.

Bau-, Straßenbau- und Bergbaumaschinen mit 24 Eintragungen.

Der Chemie- und Medikamentenbereich inkl. Maschinen ist mit 34 Eintragungen verzeichnet.

Für den Chirurgischen- Medizinischen- und Krankenhausbedarf sind 55 Eintragungen enthalten.

Der Bereich Elektrotechnik, Feinmechanik, Optik & Messgeräte ist 46 mal notiert.

Der Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau führt die Liste mit 95 Eintragungen an.

Handelshäuser sind mit 13 Eintragungen vertreten.

Haushaltsgerätehersteller mit 9 Eintragungen.

Der Bereich Landwirtschaft und Lebensmittelausrüstung mit 34 Eintragungen.

Planungs-, Beratungs- und Dienstleistungsfirmen mit 34 Eintragungen.

Textilien & Schuhindustrie mit 15 Eintragungen.

Transportunternehmen und Speditionen mit 27 Eintragungen.

Der Bereich Print Shop & Packing ist 14 mal vertreten.

Fünf Firmen werden unter der Rubrik „Diverses“ aufgeführt.

 

Anhang II: Deutsche Betriebe mit eigener Niederlassung oder Repräsentanz in Iran

Der größere Teil der in der Kammerbroschüre genannten Unternehmen lässt sich durch eine iranische Firma vertreten. Diese Firmen oder Firmenzentren heißen beispielsweise „Iran Industries Support“, „Tech Control Consultants Co.“ oder „Iran Technical Supply Co“ und deuten somit schon in ihrem Namen an, worum es dem Regime geht: um die Aneignung von technologischem Know-How. 45 Firmen verfügen in Iran hingegen über eine selbstständige Geschäftsstelle (= Niederlassung) oder eine ständige Vertretung (= Repräsentanz). Anhang II listet jene 45 deutsche Firmen und deren Niederlassungen oder Repräsentanzen in Teheran auf. 

Die Babcock Borsig Service GmbH ist durch die Firma BABAK – FANAVAR vertreten.

Die BASF SE durch BASF IRAN AG,

die Bayer AG durch BAYER PARSIAN AG,

die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG durch ein REPRESENTATIVE OFFICE,

die Bergrohr GmbH Siegen durch das BERGROHR IRAN BRANCH OFFICE,

die Bioprodukte Steinberg GmbH durch IRANIAN’S GREEN FUTURE,

die Bosch Sanayi Ve Ticaret A.S. durch das BOSCH LIAISON OFFICE,

die Buehler GmbH durch BUEHLER (P.J.S.C.),

die Cemag Anlagenbau GmbH durch CEMAG TEHRAN,

die Commerzbank AG durch COMMERZBANK REPRESENTATIVE OFFICE,

die Daimler AG durch die DAIMLER AG,

die Deutsche Lufthansa AG durch die LUFTHANSA GERMAN AIRLINES,

die Deutz AG durch die DEUTZ AG,

die Dimex Handelsgesellschaft GmbH durch die DIMEX IRAN,

die Elastogran GmbH durch die ELASTOGRAN PARS COMPANY (J.V.C.),

die Europäisch-Iranische Handelsbank AG durch die EIHBANK,

die E & Z-Industrie-Lösungen GmbH durch die TESSAG INA IRAN,

die Festo AG & Co. durch die FESTO PNEUMATIC S.K.,

die Fritz Werner Industrieausrüstungen GmbH durch das FRITZ WERNER OFFICE TEHRAN,

die Galatea GmbH durch die GALATEA GmbH,

die Henkel KGaA durch die HENKEL INDUSTRIE AG,

die Herrenknecht AG durch die HERRENKNECHT AG-IRAN, sowie die HERRENKNECHT IRAN (PJS),

die Humboldt Wedag GmbH (KHD) durch die HUMBOLDT WEDAG GmbH (KHD),

die Karl Mayer Textilmaschinen AG durch die SULTEX (IRAN) LIMITED,

die Lahmeyer International GmbH durch das LI REPRESENTATIVE OFFICE,

die Linde Group durch THE LINDE GROUP, IRAN BRANCH,

die Man Ferrostaal AG durch die MAN FERROSTAAL AG,

die Minimax GmbH & Co. KG durch die MINIMAX GmbH & Co. KG,

die Nibana Techno-Trade B.V. durch die NIBANA P.J.S. Co./OTIS,

die Osram GmbH durch die OSRAM LAMP P.J.S. Co. IRAN,

die Primex Steel Trading GmbH durch die PRIMEX STEEL TRADING,

die Project Materials GmbH durch PROJECT MATERIALS,

die Rexroth AG Deutschland durch die REXROTH AG,

die Rhode & Schwarz GmbH & Co.KG durch die ROHDE & SCHWARZ IRAN,

die Schaeffler KG durch die SCHAEFFLER KG IRAN,

die SGS Germany GmbH durch die SGS (IRAN) LIMITED TEHRAN,

die Siemens AG durch die SIEMENS S.S.K.,

die Tetra Pak GmbH & Co. durch die TETRA PAK IRAN,

die Thyssenkrupp Mannex GmbH durch das THYSSEN REPRESENTATIVE OFFICE TEHRAN,

die TIB Chemicals AG durch BASF IRAN AG,

die TÜV Nord GmbH, die TÜV Nord AG, sowie der TÜV Nord e.V. durch TÜV NORD IRAN,

die Voith Turbo GmbH & Co. KG durch die VOITH TURBO IRAN CO. LTD.,

die Wirtgen Group (Wirtgen GmbH, Vögele AG, Hamm AG) durch WIRTGEN QESHM CO.,

die Wirth Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik GmbH durch IRANIAN WIRTH (WPS GROUP LTD.) sowie die

ZF Friedrichshafen AG durch die ZF-IRAN S.S.K.

 

Anhang III: Betriebe aus dem Bereich Fahrzeug- Maschinen- und Anlagenbau

Der Katalog der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer verzeichnet auch Firmen, die für Sanktionen eher nicht infrage kommen, wie zum Beispiel die Anbieter medizinischer Geräte oder Betriebe aus der Nahrungsmittelindustrie. Im Bereich „Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau“ sieht dies freilich anders aus. Die folgende Liste umfasst sämtliche deutsche Betriebe, die sich in diesem Bereich in Iran engagieren. Zu den Firmen, die in dem besonders sanktionsrelevanten Bereich der Öl- und Gasgewinnung tätig sind, gehören bekannte Namen wie Fritz Werner, Siemens, Linde, Thyssenkrupp und die MAN Ferrostaal aber auch weniger bekannte Betriebe wie die Bergrohr GmbH, die Gestra AG, die Prominent Dosiertechnik GmbH, die Minimax GmbH & Co. KG, die Mannex GmbH sowie die Voith Turbo GmbH & Co. KG.  

Die in Klammer gesetzten Angaben dieser Liste beschreiben „die Tätigkeitsbereiche deutscher Firmen in Iran“ und wurden, so die Industrie- und Handelskammer in Teheran, „nach Angaben der Firmen vorgenommen.“ Diese Tätigkeitsbereiche werden im Katalog durchgängig auf persisch sowie ergänzend auf englisch oder deutsch beschrieben. Offenkundige Schreibfehler habe ich stillschweigend korrigiert. Die kursiv gesetzten Texte habe ich nach Sichtung firmeneigener Internetportale hinzugefügt.

Vor voreiligen Schlüssen sei gewarnt: Eine Firma, die wie die Sigma Laborzentrifugen GmbH aus Osterode ihren Tätigkeitsbereich mit „Manufacturer of Centrifuges” beschreibt, braucht deshalb noch kein Zulieferer für das iranische Atomprogramm zu sein. Zwar enthalten die Produkte, mit denen die Firma aus dem Harz im Internet auf sich aufmerksam macht, Rotoren mit Drehzahlen von bis zu 18.000 Umdrehungen pro Minute. Allerdings muss es eine für die Urananreicherung benötigte Ultrazentrifuge schon auf 100.000 Umdrehungen pro Minute bringen, um für das Atomprogramm relevant zu sein. Doch wäre für fast alle der unten aufgelisteten Firmen zu prüfen, ob eine militärische Verwendung ihrer Produkte ausgeschlossen werden kann.

Eine besondere Kategorie, deren Stellenwert mich überraschte, umfasst die Sparte Anlagenbau. Hier geht es um die Planung und Errichtung schlüsselfertiger Industrieanlagen. So bietet die Firma Fritz Werner Industrieausrüstungen die schlüsselfertige Übergabe ganzer petrochemischer und metallurgischer Fabriken an. Weitere Anlagenbauer sind nach Auskunft der Broschüre die Cemag GmbH, die Dimex GmbH, die E & Z Industrielösungen GmbH, die Huboldt Wedag GmbH, die Linde Gruppe, die Man Ferrostaal sowie die Nibana Techno-Trade B.V. Jedes dieser Unternehmen verfügt über eine eigene Niederlassung oder Repräsentanz in Teheran.

Ich habe die im Katalog angegebene Liste des Bereichs „Fahrzeug- Maschinen- und Anlagenbau“ um einige Firmen ergänzt, die der Katalog unter anderen Branchentiteln führt. Hierbei handelt es sich um die Firma Festo AG aus Esslingen, die ihre High Tech-Produkte auch auf Farsi anpreist (http://www.festo.ir), die IKO-Werke aus Staufen, die sich selbst als „marktführendes Unternehmen in der Labortechnik und Analysetechnik sowie im Maschinenbau“ anpreist, die Berliner Firma Knauer GmbH, die auf Labortechnik und wissenschaftlichen Gerätebau spezialisiert ist, sowie die Leoni-Kerpen GmbH aus Stolberg, die sich als Spezialist für breitbandige Datenübertragung in LAN und bei Citynetzen in Empfehlung bringt. Ferner die Firma „MultiMetall“, die über ein Internetportal auf Farsi verfügt, sowie die Firma NIBANA Techno-Trade, deren Produkte im Internet nicht näher zu ermitteln sind, deren Exporte aber hauptsächlich nach Iran und in die Emirate gehen. Des weiteren fügte ich den Schienenbaubetrieb Rodel, den Funktechnik-Spezialisten Rohde & Schwarz, sowie die auf Regel- und Ventiltechnik spezialisierte Samson AG in die Liste ein, sowie den Labortechnikspezialisten SensoQuest, den Plasma- und Laserspezialisten Sentech Instrument, die Siegert Consulting vom Technologiezentrum Aachen, den Oberflächenspezialisten Specs GmbH, den Maschinenbauer Tünkers sowie die Werth Messtechnik GmbH, die der Katalog fälschlich als Werth Messetechnik GmbH präsentiert.

 

AMF – Andreas Maier GmbH & Co. KG, 70734 Fellbach  (Manufacturer).

Atotech Deutschland GmbH, 10553 Berlin (Raw Material, Machinery and Know-How for Electroplating).

Babcock Borsig Service GmbH, 46049 Oberhausen (Kraftwerks- und Umwelttechnik, Dampferzeugertechnik, - Neubau, Umbau/Modernisierung; - Wartung, Instandsetzung, Revisionen und Reparaturen; - Magnet- und Nukleartechnik sowie Service; - Ersatzteile).

Bergrohr GmbH, 57076 Siegen (Producer and sale of large diameter steel pipe for pipeline application - gas, oil, water, petrochemical refinery…).

Bosch Sanayi Ve Ticaret A.S.Bursa Türkei (Automotive Technologies).

Buehler GmbH,  38023 Braunschweig (… Schiffsbelade- und entladeanlagen ...).

Cemag Anlagenbau GmbH, 31789 Hameln, (Turnkey plant, market analysis, feasibility study, planning, engineering, assembly, supervision, plant maintenance, delivery of components/spare parts, plant optimization, refurbishment, modernization for the following industries: Cement industry, dry mortar industry, lime industry, gypsum industry and any raw material, … high-performance kiln technology, grinding Technology and reliable classification Technology and material handlings).

Daimler AG, 70546 Stuttgart (Automotive industry, services).

Dantherm Filtration GmbH, 77948 Friesenheim (… Air Cleaning Systems, Flue Gas Cleaning and Environmental Protection).

Dataphysics Instruments GmbH, 70794 Filderstadt, Grenzflächenchemie.

Deutz AG, 51149 Köln (Production and sales of air/oil/water-cooled Dieselengines from 4 to 440 kw).

Dimex Handelsgesellschaft GmbH, 80333 München (Planung und Lieferung von kleinen Industrie- und Produktionsanlagen sowie dazugehörigem Rohmaterial, Komponenten für Öl- und Gasbrenner, Gasstraßen).

Drägerwerk AG, 23452 Lübeck (Medical equipment, industrial safety equipment).

Elastogran GmbH, 49448 Lemförde (Herstellung und Vertrieb anwendungsfertiger Polyurethan (PU)-Systeme... Vertrieb von Polyurethan-Grundprodukten, thermoplastischen Polyurethan-Granulaten (TPU) und Elastomeren (Cellaslo)).

ENTHONE-OMI (Deutschland) GmbH, 40764 Langenfeld (Producing Electro Plating Chemicals & Additives).

Euroroll GmbH & Co. KG, 59387 Ascheberg-Herbern (Main Products Range: - Wheel Rails & Tracks, - Steel/Plastic Rollers, - Carton Flow Storage, - Pallet Flow Storage, - Gravity Conveyors …).

E & Z-Industrie-Lösungen GmbH, 47051 Duisburg (Planung und Errichtung von schlüsselfertigen Industrieanlagen im Bereich Zellstoff, Petrochemie, Stahl, Automobilzulieferindustrie, Gas-,  Lager- und Prozess Engineering, Consultant im Bereich Transport und Abwasser).

Festo AG & Co, 73734 Esslingen (Industrial automation products, training equipments and seminars).

FHR Anlagenbau GmbH, 01458 Ottendorf-Okrilla (PVD, CVD),  Vakuumtechnik und Plasmatechnologie.

Fritz Werner Industrieausrüstungen, 65366 Geisenheim (Design, planning, financing and turnkey delivery of major industrial projects: - Petrochemical plants, -Metallurgical plants, - Aluminium plants, - Mechanical manufacturing plants, - Foundry plants, - Vocational training, - Training centres).

GEA WestfaliaSurge Deutschland GmbH, 59199 Bönen (... milking equipments in industrial milk farms)

GESIPA Blindniettechnik GmbH, 64546 Mörfelden Walldorf (Herstellung von Nieten, Blindnieten und Nietwerkzeugen).

Gestra AG, 28215 Bremen (Manufacturer of Steam Traps, Check Valves, Tank Car and Tank Containers, Valves, Electonics for Boilers …, Continuous and Intermittent Blow Down Valves, Oil and Turbidity Monitoring and Special Equipment and Vessels for Heat Recovery).

Getriebebau Nord GmbH & Co. KG, 22941 Bargteheide (Manufacturer of Gear Units, Geared Motors, Electro Motors, Frequency Inverter, etc.).

GFL Gesellschaft für Labortechnik mbH, 30938 Burgwedel (Manufactorer of laboratory equipment such as Water Baths, Shaking Water Bath, Water Stills, Shakers, Incubators and Deep Freezers).

HOMA Pumpenfabrik GmbH, 53819 Neunkirchen-Seelscheid (Submersible pumps for handling of water, waste water, drainage sewage and multistage borehole pumps).

Humboldt Wedag GmbH (KHD), 51067 Köln (Entwicklung, Herstellung und Vertrie von Industrieanlagen und Maschinen aller Art sowie die Erbringung sonstiger, damit verwandter technischer und kaufmännischer Dienstleistungen ...)

IKA-Werke GmbH & Co. KG (Yellowline), 79219 Staufen (Manufacturer of all kinds of lap equipment, Hot plates, Hot plates Magnet, Mechanical Stirrer, Erley shaker and tube shaker, Homogenizer and lab grinder).

Kardex GmbH, 76756 Bellheim (… automated storage, retrieval and materials handling solutions…).

Keller Lufttechnik GmbH & Co. KG, 73230 Kirchheim unter Teck (… reduction of emissions in industrial applications).

Knauer ASI GmbH, 14163 Berlin (Manufactorer of all type of Liquid Chromatorgraphy systems (HPLC) & Osmometers).

Kraussmaffei Technologies GmbH, 80997 München (Plastic machinery technologies).

KSB AG, 91267 Frankenthal (Pumps and valves).

Lahmeyer International GmbH, 61118 Bad Vilbel (Beratende Ingenieure für Planung, internationale Ausschreibungen und Vertragswesen, Bauüberwachung und Bauleitung, Finanzierung und Betrieb von Kraftwerken (Wasserkraft, thermisch, Wind und Solar), Energieübertragung, Verkehrsanlagen, Wasserver- und entsorgung, Umwelt, Kontroll- und Kommunikationssysteme, Industriebauten).

LENZE AG, 31855 Aerzen (Industrial automation electronics & electromechanic. Sole agent for sale, distribution, service, maintenance and repair-project, consultation, installation & commissioning). Mit eigenem Farsi-Portal unter  www.lenze.ir .

Leoni-Kerpen GmbH, 52224 Stolberg (Manufacturer of Industrial Cables such as Low Voltage, Instrument and Control, Fiber Optic and Field Bus Cables).

Linde Group, 82049 Pullach (Licence, design, engineering and construction of plants in the sectors of ethylene and polyolefin, synthesis gas, hydrogen, pressure swing adsorption, gas separation, natural gas, LNG, air separation, fired heaters, reformers, cold boxes, vacuum insulated cryogenic storage tanks, aluminium plate fine heat exchangers. Supply of industrial gases, argon, helium, gas mixtures and calibration gases).

Linde Material Handling GmbH, 63743 Aschaffenburg (Material handling solutions in field of forklifts, towtrucks, pallet trucks, order pickers, reach trucks, reachstackers, containerhandler, telehandler and overhead cranes).

Maiko Engineering GmbH, 38112 Braunschweig (Tool making, can seaming technology and special purpose machines).

MAN Ferrostaal AG, 45128 Essen (Design, planning, financing und turnkey delivery of major industrial-, infrastructure- and shipbuilding projects: - Petrochemical plants, - Metallurgical plants, - Building materials plants, - Material handling plants, - Power plants, Renewable Energies, - Facilities for the gas and crude oil industry, - Road and track-based passenger and freight transport systems; Supply of merchant vessels and port/shipyard equipment). Bau einer Kompressoranlage zur Umwandlung von Erdölbegleitgas in Exportgas, das von Korpedje (Turkmenistan) in den Iran geliefert wird.

Megaforce GmbH, 47809 Krefeld (Import: stainless steel: sheets, coils, pipe flanges & fittings …). Das Portal in Farsi bietet zudem GPS Navigationssysteme sowie Tracking- und Telematicsysteme an.

MEP-Olbo GmbH, 36043 Fulda (Manufacture of Tire Cord & Liner Fabric).

Mina, Inh. Salaheddin Mohammadi (Einzelunternehmen), 04249 Leipzig (Energie- Kälte & Umwelttechnik).

Minimax GmbH & Co. KG, 23840 Bad Oldesloe (Entwicklung, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung von Brandschutzanlagen und –komponenten sowie damit in Zusammenhang stehende Beratungs- und Serviceleistungen insbesondere für folgende Bereiche: - Gas- und Ölförderung, - Herstellung, - Verarbeitung, -Lagerung, -Transport; Petrochemie-Anlagen, -Herstellung, -Verarbeitung, -Lagerung, -Transport;  Power Generation & Distribution (Kraftwerke, Substations); - Anlagen der verarbeitenden Industrie (insb. Pharma, Automobil, Textil und Papier); - Infrastruktur (z.B. Metro-Anlagen, Flughäfen, insb. Hangars).

MultiMetall Reiner Schulze e.K. („eingetragener Kaufmann“), 41720 Viersen (Producer of advanced PolymerMetals and metallic repairing mortars for maintence of metals and alloys.) Mit Internetportal auf Farsi.

Nibana Techno-Trade B.V. (B.V. ist eine niederländische Rechtsform, mit der GmbH vergleichbar), 53757 Sankt Augustin (Industrial high technology, turn-key projects), mit Niederlassungen ausschließlich in Iran und den Vereinten Arabischen Emiraten.

Particle Metrix GmbH, 40668 Meerbusch (Zeta Potential), Nanopartikel-Analytik.

Primex Steel Trading GmbH, 40212 Düsseldorf (Stahl Produkte), Industriebedarf; ehemals: Primary Industries Trading GmbH.

Project Materials GmbH, 40549 Düsseldorf (Sale of pipes, seamless and welded (ERW, HFI, DSAW) to ASTM, DIM, EN. Heat exchanger tubes, Buttweld Fittings, Elbows reducers, tees, caps, orifices, bolts, gaskets, valves. Structural projects: Tubulars, Cans, Cones, Piles, Pile Sleeves, Plates, Sheets, Sections, Beams and profiled components).

PROMINENT DOSIERTECHNIK GmbH, 69123 Heidelberg (Chemical Fluid Handling and Water Solutions), produziert ebenfalls Verfahrens- und Sicherheitstechnik für die Öl- und Gasindustrie.

QUALITY CARGO INTERNATIONAL GmbH, 70794 Filderstadt (Int. transportation).

REXROTH AG Deutschland, 60325 Frankfurt/M. (Beratung, Industriebedarf, Handel), bezeichnet sich als „Beratungspartner für den Iranischen Markt“; keine Verbindung zum früheren Wirtschaftsminister Günter Rexrodt.

RITZ-ATRO GmbH, 90471 Nürnberg (Archimedian Screw Pumps, Hydrodynamics Screws, Booster Stations).

ROBEL Bahnbaumaschinen GmbH, 83395 Freilassing (Schienentechnik, Gleiskraftwagen).

ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, 81614 München (HF-, VHF-, UHF-Funk-Systeme, Funkerfassung, Funkortung, Rundfunk und TV-Technik, elektronische Messgeräte und -systeme (HF, VHF, UHF) Trunked-Radio-System, ATC-Funksysteme, Schulungs- und Kalibrier-Institut (HF-VHF-UHF).

RUTHMANN GmbH & Co. KG, 48712 Gescher (Manufacturer of industrial & firefighting hydraulic aerial work platforms, truck mounted & mobile cranes, airport equipments & machineries, agricultural transport vehicles & work trucks).

SAARSTAHL-EXPORT GmbH, 40213 Düsseldorf (Stahl- und Stahlfertigungserzeugnisse, NE-Metalle, technische Produkte).

SAMSON AG, 60314 Frankfurt/M. (Manufacturer of Control Valves, On-Off Valves, Self Operated Regulators, Control Valves Accessories such as Positioners, Limit Switches, Solenoid Valves and Air Filter Regulators, Transmitters and Controllers).

Schaeffler KG, 97419 Schweinfurt (Kugellager & Rollenlager aller Bauarten und Genauigkeitsklassen von 1 mm Bohungsdurchmesse bis 15 m Außendurchmesser, Speziallager, Lagerungseinheiten, Lagergehäuse, Montagegeräte, FAG Wälzlagerfette, Arcanol).

SensoQuest GmbH, 37085 Göttingen (Manufacturer of Laboratory Equipment Thermocycler PCR).

SENTECH Instrument GmbH, 12489 Berlin (Ellipsometry), SENTECH’s ellipsometers, reflectometers, plasma etchers and plasma deposition systems are designed for use in research, development and production.

Siegert Consulting e.k. am Technologiezentrum Aachen, 52068 Aachen (Production of water for thin film diposition), gemeint ist wafer statt water; Silicon-, Glass-, SOI- and Sapphire- Wafer Specialist.

Siemens AG, 80333 München (-Construction, Operation & Maintenance of Stream, Gas & Combined cycle power plants, - Supply of Equipment and Providing Solutions for Oil & Gas Industry, - Power Transmission & Distribution, - Industrial Automation, - Drive Technologies, - Industrial Solutions, - Building Technologies, - Mobility).

Sigma Laborzentrifugen GmbH, 37520 Osterode (Manufacturer of Centrifuges).

SPECS GmbH, 13355 Berlin (UHV Surface analyses equipment), Elektronspektroskopie, Nano- und Quartz Sensor-, Ionen- und X-Ray-Technologie.

STERLING Sihi GmbH, 25524 Itzehoe (Chemical and process pumps, side channel pumps, liqued ring vacuum pumps and compressors, engineered packages).

SUNSET-SOLAR Energietechnik GmbH, 91325 Adelsdorf (Import und Export von Solar-Entsalzungsanlagen mit Service-Leistungen, Import von Mess-Steuer-Geräten für elektrische Anlagen mit Service-Leistungen).

SWF Krantechnik GmbH, 68307 Mannheim (Material handling solutions in field of forklifts, towtrucks, pallet trucks, order pickers, reach trucks, reachstackers, containerhandler, telehandler and overhead cranes).

Thyssenkrupp Mannex GmbH, 40235 Düsseldorf (Marketing of steel products for Head Office),  pipes, tubes, structural elements for offshore applications.

TKA Wasseraufbereitungssysteme GmbH, 56412 Niederelbert (Manufacturer of Water Purification System).

TÜNKERS MASCHINENBAU GmbH, 40880 Ratingen (Automationstechnik, Ramm- und Ziehtechnik, Elektromobile, Papiertechnik).

U.I. Lapp GmbH, 70565 Stuttgart (Manufacturer of special control & highly flexible cables up to 1 KV).

Unigrind GmbH & Co., 52224 Stolberg (Manufacturer of portable valve lapping grinding and testbench machine).

VOITH Turbo GmbH & Co. KG, 89510 Heidenheim (Power transmission & control, - transmission for commercial vehicles, retarders, marine, trains axle drives, starts up turbo couplings, converters, geared variable speed couplings, gearboxes, high pressure hydraulic pumps, universal jount shafts, safe set turbo machinery control & actuators in oil gas, energy and industry).

WERTH MESSETECHNIK GmbH, 35394 Gießen (Manufacturer of highly presise multi sensor coordinate measuring machines).

WILO Pumpen Intelligenz SE, 44263 Dortmund (Pump Manufacture).

WIRTGEN GmbH, 53578 Windhagen (Kaltfräsen, Heißrecycling-Maschinen, Kalt-recycling-Maschinen, Surface Miners, Gleitschalungsfertiger).

ZF Friedrichshafen AG, 88038 Friedrichshafen (Schalt- und Automatikgetriebe für LKW, Busse, Lastschaltgetriebe, Zusatzgetriebe, Ventile, Nebenantriebe, Hydraulikpumpen, Arbeitszylinder, Achsen und Selbstsperrdifferentiale für LKE, Stapler, Schlepper, Baumaschinen, Kranfahrzeuge, Achsverteilergetriebe und Radantriebe, Mischergetriebe, Schiffsgetriebe, mechanische und Hydrolenkungen für PKW, LKW und Busse, Kupplungen, Bremsen und Getriebe für Werkzeugmaschinen, Aufzuggetriebe, Ersatzteil- und Kundendienst).