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Montag, 24. Juli 2017

Antisemitismus in der Islamischen Republik Iran

Eine kleine Auswahl von Texten aus dem Internet. 

Jeffrey Herf: Den iranischen Antisemitismus ernst nehmen. Aus dem Englischen von Matheus Hagedorny für STOP THE BOMB. Die Originalfassung erschien am 2. Juni 2014 bei The American Interest.

Matthias Küntzel: Warum leugnet der Iran den Holocaust? Tribüne, 2. Quartal 2012. Grass hat unrecht, wenn er Ahmadinejad einen "Maulhelden" nennt. Ein Maulheld ist jemand, der gerne mit seinen Fähigkeiten prahlt, aber nichts Entsprechendes tut. Sollen wir also wegsehen und weghören, wenn Israels Vernichtung angekündigt wird? >>

Joshua Teitelbaum - "Die iranische Führung in ihren eigenen Worten über die Vernichtung Israels"
Eine ausführliche Dokumentation der Vernichtungsdrohungen mit vielen Beispielen

Debatte um die Position Irans
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zum Antisemitismus im Iran mit einer übersetzten Rede Ahmadinejads und Texten von Peter Philipp, Henryk M. Broder und Matthias Küntzel

Jörg Lau - "Was Ahmadinedschad wirklich über Israel gesagt hat"
Analyse einer Rede des iranischen Präsidenten

"Alle Juden denken darüber nach, den Iran zu verlassen"
Interview mit Arash Abaie, Sprecher der schrumpfenden jüdischen Gemeinde in Teheran

Orly Rahimiyan - "Modern History of Iranian Jews"
Iranian Jewry under the Islamic Republic of Iran

Matthias Küntzel - Vom Vorurteil zur Wahnvorstellung
Über die zunehmende Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften inkl. Iran

Meir Litvak - Anti-Semitism in Iran: Continuities and Changes.
Beitrag für eine internationale Konferenz des Antisemitismusforschungsinstituts YIISA an der Yale-Universität 2010

"Iranisches Karikaturenbuch leugnet den Holocaust"
Artikel aus dem Spiegel

Wahied Wahdat-Hagh: Antisemitische Staatspolitik (August 2011)
Ahmadinejad leugnete erneut das Existenzrecht Israels und rief zu dessen Zerstörung auf. Aber auch das iranische Pseudoparlament (Majless) rief zur Teilnahme an der Al-Quds Demonstration auf. Es wäre falsch davon auszugehen, dass der islamistische Antisemitismus sich nur auf den iranischen Revolutionsführer und den Präsidenten beschränkt, denn der antizionistische Antisemitismus ist Staatsprogramm im Iran.

Wahied Wahdat-Hagh: "Die Zeit des Westens ist vorbei". (August 2011)
Ahmadinejads Reden machen deutlich, dass der islamistische Antisemitismus vom Antiamerikanismus und vom Hass gegen westliche Demokratien nicht zu trennen ist. Der iranische Präsident prophezeit das Ende des Westens.

Wahied Wahdat-Hagh: Antisemitismus im iranischen Parlament Majlis (12.8.2011)
Der Deutsche Bundestag unterhält parlamentarische Beziehungen zum Pseudo-Parlament (Majless) der „Islamischen Republik Iran“. Der Bundestag ist der Auffassung, dass „Gesprächskanäle unter Parlamentariern wichtig sein können.“ Daher ist es sicher auch wichtig zu wissen, welche antisemitische Position die wissenschaftliche Abteilung des iranischen Majless vertritt. In der Schriftenreihe des iranischen Pseudo-Parlaments werden regelmäßig antisemitische, antiwestliche und antidemokratische Propagandamaterialien veröffentlicht.

 

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Der Gaza-Konflikt im Kinderfernsehen: Die Indoktrination von Kindern
Diese Kindersendung aus dem iranischen Fernsehen zeigt, wie iranische Kinder von der Regierung propagandistisch missbraucht und indoktriniert werden: Sie sind mit dem grünen Band der Hamas und der Kaffiyeh bekleidet und müssen nachsprechen, dass sie bereit sind, zu kämpfen. Die Kindergärtnerin spricht vor, dass sie sich selbst, eigene Körperteile und ihre Familien opfern werden. Persisch mit englischen Untertiteln, Übersetzung: Memri.