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Montag, 24. Juli 2017

Podiumsdiskussion: "Antisemitismus und Verfolgung der Bahá'í in der Islamischen Republik Iran"

Audio-Dokumentation der Veranstaltung mit Prof. Dr. Ingo Hofmann, Javad Asadian, Jörg Rensmann und einem Vorwort von Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin:

 

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Ort: Berlin, Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstr. 12 (U/S Zoologischer Garten), 29.10.2009, 20 Uhr

Podiumsdiskussion: "Antisemitismus und Verfolgung der Bahá'í in der Islamischen Republik Iran"

Seit Beginn der islamischen Diktatur im Iran ist die Diskriminierung und Verfolgung religiöser Gruppen, die nicht dem schiitischen Islam in der Auslegung der Machthaber angehören, ein fester Teil des Staatsterrors. Besonders die Bahá'í-Gemeinde wird massiv verfolgt und ist durch Diskriminierung, Schauprozesse, Friedhofsschändungen und gewalttätige Übergriffe existenziell bedroht. Auch die trotz Vernichtungsdrohungen gegen Israel angeblich sichere Situation der Jüdinnen und Juden im Iran ist bei näherer Betrachtung wesentlich prekärer als oft dargestellt. Die zentrale Bedeutung und Gefahr der antisemitischen und bahaifeindlichen Ideologie des Regimes zeigt sich besonders in der aktuellen Krisensituation. Nicht nur wird durch Regimemedien und Milizen eine regelrechte Pogromstimmung geschürt, auch die iranische Freiheitsbewegung gegen das Regime wird als „zionistisch“ oder „von Bahá'í gelenkt“ denunziert und brutal verfolgt.

Podium:

Achtung: Isabel Schayani musste leider absagen!

Prof. Dr. Ingo Hofmann, seit 2005 Beauftragter für auswärtige Angelegenheiten der Bahá'í-Gemeinde Deutschland und ihr Sprecher in Fragen von Menschenrechtsverletzungen. In diesem Zusammenhang ist sein Schwerpunkt die Unterdrückung der Bahá'í im Iran. Professor Hofmann ist von Beruf Physiker und in der Forschung und Lehre an der Universität Frankfurt tätig.

Javad Asadian, Schriftsteller und Politikwissenschaftler, Ex-Präsident des exiliranischen PEN-Club, Berlin.

Gesprächsleitung:
Jörg Rensmann
, Mideast Freedom Forum Berlin

Eine Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule in Zusammenarbeit mit
dem Mideast Freedom Forum Berlin, der Kampagne Stop the Bomb und der DIG Berlin-Potsdam.