Mai 2012: Protestbriefe gegen die Iran-Politik der Friedrich-Ebert Stiftung
STOP THE BOMB verschickte mehrere Protestschreiben an die Friedrich-Ebert Stiftung (FES) in Berlin, um gegen deren Aktivitäten in Bezug auf das iranische Regime zu protestieren. Richtete sich der erste Brief gegen die Einladung eines professionellen Apologeten des iranischen Regimes seitens der FES, so wurde in einem weiteren offenen Brief ein aktuelles Positionspapier der FES scharf kritisiert, in dem u.a. vorgeschlagen wurde, dem iranischen Regime Garantien zur Regimesicherheit zu gewähren. Die Protestschreiben sowie die erfolgten Antwortschreiben des FES wurden auf der Homepage von STOP THE BOMB publik gemacht.
April 2012: Protest gegen das Iran-Geschäft der Analytik
Jena AG
Lautstark demonstrierte STOP THE BOMB vor dem JenTower in der Jenaer Innenstadt, in dem die Analytik Jena AG ihre jährliche Hauptversammlung veranstaltete. Auf der Protestkundgebung wurde die sofortige Einstellung jeglicher Geschäfte und Geschäftskontakte der Analytik Jena AG mit ihren iranischen Kooperationspartnern gefordert. Am Abend zuvor fand an der Universität Jena eine Vortragsveranstaltung mit Stephan Grigat (STOP THE BOMB) und Sebastian Mohr (Mideast Freedom Forum Berlin) statt. Die Analytik Jena AG hatte bereits in den letzten Jahren Geschäfte im Hochtechnologiebereich mit dem iranischen Regime getätigt. Dabei wurden auch Analysegeräte verkauft, die im stark sanktionierten Energiesektor des Iran Verwendung finden.
April 2012: STOP THE BOMB deckt Teilnahme deutscher Firmen auf der Iran Oil Show 2012 auf
Auch in diesem Jahr nahmen zahlreiche deutsche Unternehmen an der 4-tägigen Industriemesse "Iran Oil Show 2012 - 17. International Oil, Gas, Refining, and Petrochemical Exhibition" in Teheran teil, auf der Unternehmen direkt oder über iranische Partnerfirmen ihre Technologie für den sanktionierten iranischen Energiesektor anboten. STOP THE BOMB hatte diesbezüglich auch in diesem Jahr eine Liste der vertretenen deutschen Unternehmen erstellt und ausgewertet. Gleichzeitig veröffentlichte STOP THE BOMB Informationen wonach teilnehmende Firmen die Standgebühren auf ein Konto der von der EU und den USA sanktionierten iranischen Bank Mellat überweisen mussten.
Februar 2012: Proteste im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz
Mit einem Protestschreiben kritisierte STOP THE BOMB im Vorfeld der 48. Münchner Sicherheitskonferenz Positionierungen des Leiters der Konferenz, Wolfgang Ischinger, eine iranische Atombombe notfalls hinzunehmen. Mit der Akzeptanz einer iranischen Atombombe, so der Iran-Experte Matthias Küntzel, konterkariere Ischinger die gegenwärtigen Sanktionsbemühungen der internationalen Gemeinschaft. Gleichzeitig initiierte STOP THE BOMB eine Serie von Briefen an Münchner Hotelbetriebe mit dem Appell, einer iranischen Reisedelegation keine Unterbringung zu gewähren.
Januar 2012: STOP THE BOMB erneut auf der Siemens-Hauptversammlung in München
Auch 2012 sprach ein Vertreter von STOP THE BOMB als kritischer Aktionär bei der Siemens-Hauptversammlung, die am 24. Januar in der Münchner Olympiahalle stattfand. Der Vorstand erklärte, "rechtsverbindliche Verpflichtungen" mit dem Iran weiter erfüllen zu wollen, da sonst Ansprüche gegenüber Siemens erhoben werden könnten. Der Umsatz mit Iran-Geschäften betrug im Geschäftsjahr 2011 "rund 450 Millionen Euro". Siemens ist noch immer mit einer Tochtergesellschaft im Iran vertreten, die 185 Mitarbeiter beschäftigt.
November 2011: Protest gegen deutsch-iranischen Wirtschaftskongress und den BVMW
Unter Protesten fand am 8. November im Berliner Seminaris Campus Hotel der Wirtschaftskongress „Iranian Women Business Power“ statt, an dem auch der iranische Botschafter Sheikh Attar teilnahm. Der Kongressveranstalter EIVENT unterhält enge Kontakte zum Bundesverband mittelständiger Wirtschaft (BVMW). Ziel des Kongresses war es, weitere Iran-Geschäfte anzubahnen – in Zusammenarbeit mit dem Regime und gegen die internationalen Sanktionsbemühungen. STOP THE BOMB rief zu einer Protestkundgebung vor dem Veranstaltungsort auf und forderte den politischen Beirat des BVMW dazu auf, die Verbindungen zu EIVENT zu kappen und Werbung für Iran-Geschäfte sofort einzustellen.
Oktober 2011: STOP THE BOMB protestiert gegen iranischen Vize-Minister und die Stiftung DGAP in Berlin
Nachdem STOP THE BOMB kurzfristig von einem nicht-öffentlichen Auftritt des iranischen Vize-Finanzministers Mohammed Reza Farzin am 26.10.2011 in Berlin erfuhr, konnte erfolgreich ein lautstarker Protest vor dem Veranstaltungsort in Berlin-Tiergarten organisiert werden. Der iranische Vize-Finanzminister kam auf Einladung der teilweise aus Bundesmitteln finanzierten Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) zu einem Expertengespräch nach Berlin und wollte mit Rainer Stinner, dem außenpolitischen Sprecher der FDP-Bundesfraktion, über Möglichkeiten einer engeren Energiekooperation mit dem Iran, sowie über eine potenzielle Partnerschaft bei der Bewältigung der Probleme in Afghanistan diskutieren. Stinner sagte kurzfristig ab, das Gespräch fand trotzdem statt.
Oktober 2011: Protest gegen Matthias Platzeck, Rüdiger Safranski und das iranische Regime
STOP THE BOMB hat erfolgreich gegen die für den 15. Oktober 2011 angekündigte Veranstaltung "Hafiz zu Ehren" im brandenburgischen Neuhardenberg protestiert. Dort sollte der iranische Botschafter Ali Reza Sheikh Attar mit dem Publizisten und Moderator des „Philosophischen Quartetts“ Rüdiger Safranski über den persischen Nationaldichter Hafez diskutieren. Veranstalterin war die Stiftung Schloss Neuhardenberg, in deren Kuratorium sowohl der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, als auch Mostafa Dolatyar, Vizeaußenminister a.i. der Islamischen Republik Iran sitzen
Oktober 2011: STOP THE BOMB protestiert gegen weitere Iran-Geschäfte
Eine ganze Reihe von Werbeveranstaltung für mehr deutsche Iran-Geschäfte fand im Oktober statt. So veranstaltete die neu gegründete Lobby-Organisation „EIVENT“ am 10. Oktober 2011 in Dresden einen Wirtschaftskongress, während in Hamburg Vertreter der EIH-Bank, die auf der Sanktionsliste steht, bei einem Business-Diner in Hamburg deutsche Firmen zum Iran-Geschäft berieten. STOP THE BOMB kritisiert auch die Bundesregierung: „Deutsche Iran-Geschäfte sind noch immer nicht durch effektive Maßnahmen der Bundesregierung unterbunden.“
September 2011: STOP THE BOMB fordert Sanktionen gegen Irans Ölsektor
STOP THE BOMB begrüßt die Sanktionierung syrischer Ölprodukte und fordert als Konsequenz gleiche Maßnahmen gegen die Islamische Republik Iran. Einnahmen aus dem Öl- und Gassektor stellen die zentrale finanzielle Stütze des iranischen Regimes dar. Die EU hat im ersten Halbjahr 2011 Energieprodukte im Wert von über 6,3 Milliarden Euro aus dem Iran importiert. Auch die Sanktionen gegen Syrien werden nur eingeschränkt wirksam sein, so lange die Islamische Republik Iran das verbündete Assad-Regime mit Waffen, Überwachungstechnik, Ausbildern und Truppen versorgen und mit an der Macht halten kann
August 2011: Protest gegen den Quds-Tag-Aufmarsch
STOP THE BOMB gehörte auch 2011 zu den Initiatoren einer Kundgebung gegen den islamistischen und antisemitischen Quds-Tag-Aufmarsch in Berlin am 27 August. Jährlich inszeniert die Islamische Republik Iran zum so genannten Al-Quds-Tag einen Propagandaaufmarsch in Teheran, die Hisbollah paradiert in Beirut, Hamas in Gaza. Bei Demonstrationen weltweit wird die Ideologie der Islamischen Republik verbreitet. In Berlin marschierten Teilnehmer der Al-Quds-Demonstration wiederholt mit Symbolen terroristischer Organisationen.
Februar 2011: Kundgebung gegen die EIH Bank und Podiumsdiskussion in Hamburg
Am 27.2.2011 hat STOP THE BOMB mit zahlreichen weiteren Organisationen zu einer zweiten Kundgebung für die Schließung der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) in Hamburg aufgerufen. Es gibt eine Video-Dokumentation der Kundgebung mit Redebeiträgen von Mina Ahadi (Internationales Komitee gegen Steinigung), Wolfgang Seibert (Jüdische Gemeinde Pinneberg), Hinrich Kaasmann (Ebenezer Hilfsfond Hamburg), Peter Schwanewilms (Iran Solidarität Hamburg) und anderen. Ebenfalls verfügbar ist eine Audio-Dokumentation der anschließenden Podiumsdiskussion mit Mina Ahadi, Solmaz Shiva (22Khordad-Hamburg), Dr. Kazem Moussavi (Green Party of Iran), Jonathan Weckerle (STOP THE BOMB) im Mahnmal St. Nikolai.
Januar 2011: Protest gegen Iran-Geschäfte von Bergrohr in Siegen
Am 22. Januar 2011 fand in Siegen eine von STOP THE BOMB und der Pro-Israel-Initiative "NEVERAGAIN" organisierte Protestkundgebung vor dem Fabrikgelände der Bergrohr GmbH statt, die an zahlreichen Projekten im iranischen Energiesektor beteiligt ist. Am Abend fand in Siegen eine Vortragsveranstaltung mit STOP THE BOMB-Sprecher Jonathan Weckerle statt.
Januar 2011: Protest gegen Iran-Seminare in Bayreuth und Veröffentlichung einer Liste mit Förderaktivitäten für Iran-Geschäfte
STOP THE BOMB hat am 12.1.2011 in Bayreuth gegen zwei Seminare der örtlichen Industrie- und Handelskammer protestiert, bei denen Unternehmen sich über die Möglichkeiten von Iran-Geschäften nach Erlass der letzten Sanktionen informieren konnten. Zudem wurde in einer Presseerklärung eine Liste mit Veranstaltungen veröffentlicht, bei denen Iran-Geschäfe gefördert wurden. Die Liste wird laufend aktualisiert.
Dezember 2010: Protest gegen die iranische Ascotec Holding GmbH in Düsseldorf
STOP THE BOMB demonstrierte am 11. Dezember 2010 unter dem Motto "Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime! Schließt die iranische Ascotec GmbH! Freiheit statt Islamische Republik!" vor dem Düsseldorfer Rathaus. Die circa 60 Teilnehmer/ innen forderten die sofortige Schließung des in Düsseldorf registrierten iranischen Firmenkonglomerats. Allein fünf Tochterunternehmen der Ascotec Holding GmbH sind seit August 2010 vom amerikanischen Finanzministerium sanktioniert, da sie nachweislich geltende Strafmaßnahmen kontinuerlich unterlaufen.
November 2010: Offener Brief an alle Bundestagsabgeordneten: Stoppen Sie die Reisen in den Iran!
Nachdem verschiedene Bundestagsabgeordnete seit dem Sommer 2010 in den Iran gereist sind, hat STOP THE BOMB sich in einem offenen Brief an Elke Hoff (FDP) sowie alle anderen Bundestagsabgeordneten gewandt und sie aufgefordert, die Reisen in den Iran zu stoppen. Auszug: Sehr geehrte Abgeordnete, im Juli 2010 wurden EU-Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran verhängt, die Druck auf die iranische Regierung ausüben sollen. Dieser Druck kann aber nur wirksam sein, wenn nicht andere Aktionen diesen Druck konterkarieren. Die jüngste Iran-Reisetätigkeit verschiedener Bundestagsmitglieder aller im Parlament vertretenen Parteien tut aber genau dies."
November 2010: Protestkundgebung gegen das Iran Business Forum im Marriott Courtyard Airport Hotel Hamburg
Am 22. November fand vor dem Marriott Courtyard Airport Hotel in Hamburg eine Kundgebung statt, zu der u.a. die internationale Kampagne „STOP THE BOMB – Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!“ aufrief. Der Protest richtete sich gegen das "Iran Business Forum", eine Werbe- und Informationsveranstaltung für deutsch-iranische Geschäfte, zu der die Berliner IPC GmbH in Kooperation mit der Botschaft der Islamischen Republik Iran eingeladen hatte. Diese Konferenz war ein Affront gegen die demokratische iranische Opposition und gegen die internationalen Sanktionsbemühungen gegen das iranische Regime.
Oktober 2010: Proteste gegen die Iran-Reise des Kulturausschusses
Das Bündnis STOP THE BOMB verurteilt die für den 16. bis 22.10.2010 geplante Reise des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in den Iran aufs schärfste. Delegationsleiter ist der Vorsitzende des Ausschusses, Peter Gauweiler (CDU/CSU). Weitere Delegationsmitglieder sind Monika Grütters (CDU/CSU), Günter Gloser (SPD), Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) und Claudia Roth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
Oktober 2010: Protestkundgebungen gegen die Iran-Geschäfte der Schweiz
STOP THE BOMB protestiert europaweit in fünf Städten gegen die Iran-Politik der Schweiz. Die Schweiz ist heute einer der wichtigsten westlichen Partner des menschenverachtenden Regimes im Iran. Die Schweizer EGL, ein Tochterunternehmen der in Kantonsbesitz befindlichen AXPO-Gruppe, hat 2008 mit dem iranischen Regime einen Deal über Gaslieferungen im zweistelligen Milliardenbereich abgeschlossen. Dieses Megageschäft macht die Schweiz auf Jahre zum strategischen Partner des Regimes, auch wenn die EGL nun auf iranische Gaslieferungen in der Anfangsphase der von ihr mit betriebenen Trans-Adriatic-Pipeline verzichten möchte.
September 2010: Proteste gegen die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH) in Hamburg
Die STOP THE BOMB Kampagne demonstriert gegen die fortlaufenden Geschäfte zwischen der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) und der Islamischen Republik Iran. Während das amerikanische Finanzministerium die EIH Anfang September auf die Sanktionsliste gesetzt hat, weigert sich die deutsche Bundesregierung bisher Gleiches zu tun. Daher fordert STOP THE BOMB die sofortige Schließung der in Deutschland registrierten iranischen Handelsbank.
September 2010: Proteste gegen den islamistischen und antisemitischen Al Quds Tag in Berlin
Auch in diesem Jahr gibt es wieder Proteste gegen den islamistischen und antisemitischen Aufmarsch zum sog. "Al-Quds-Tag" in Berlin, der dieses Jahr für Samstag, den 4. September 2010 angekündigt ist. STOP THE BOMB gehört zum Initiatorenkreis der Kundgebung "Protest gegen den Al-Quds-Tag: Gegen islamistische und antisemitische Propaganda auf Berlins Straßen – für die iranische Freiheitsbewegung!"
Juli 2010: Proteste gegen die Iran-Reise von Rainer Stinner
Stinners Reise, die nicht ohne Wissen und Billigung der Bundesregierung stattfindet, zeugt vom Unwillen, mit einem Regime konsequent zu brechen, welches „Dialog“ nur zum Zeitgewinn für das Atomprogramm nutzt, den islamistischen Terror weltweit fördert, Israel mit der Vernichtung droht und in seiner schwersten innenpolitischen Krise mit brutaler Gewalt gegen jede Opposition vorgeht.
Juli 2010: Proteste gegen "Kulturveranstaltung" der Iranischen Botschaft in Zehlendorf
Die Kulturabteilung der iranischen Botschaft in Deutschland hatte für den 26. Juli 2010 eine Veranstaltung im Bürgersaal des Rathaus Berlin Steglitz-Zehlendorf angekündigt. An dem als "Kulturveranstaltung" getarnten Abend sollte Propaganda für die islamistische und menschenverachtende Ideologie der Islamischen Republik Iran betrieben werden. STOP THE BOMB hat Bezirksbürgermeister Dr. Norbert Koop (CDU) und den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Uwe Stäglin (SPD) dazu aufgefordert, diese Propagandaveranstaltung des menschenverachtenden iranischen Regimes in städtischen Räumen abzusagen. Tatsächlich ist die Veranstaltung nach zahlreichen Protesten abgesagt worden.
Juni 2010: Protest gegen Iran-Reise von Ruprecht Polenz (CDU)
STOP THE BOMB forderte die Absage der für den 2. bis 6. Juli 2010 angekündigten Reise von Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags unter Leitung des Ausschussvorsitzenden Ruprecht Polenz (CDU) in den Iran. Bezüglich des geplanten Besuchs hob die iranische Regimepresse hervor, dass es sich beim Auswärtigen Ausschuss des deutschen Parlaments um eine Institution handele, die als „Schirmherr von wichtigen aussen- und sicherheitspolitischen Entscheidungen“ fungiere. Der Besuch wurde nach den Protesten verschoben.
Mai 2010: Fragen zum Iran-Geschäft an den Vorstand der Linde AG
Vorstandsmitglieder Wolfgang Reitzle und Aldo Belloni beantworteten Fragen von STOP THE BOMB: sowohl private wie auch staatliche Geschäftspartner, vor allem aus dem Bereich der Petrochemie. Der Vorstand bestätigte, dass Linde für einen “chinesischen Großkunden” eine Studie für ein LNG-Projekt (Liquified Natural Gas) im Iran durchgeführt hat. Das Expertenwissen von Linde hilft damit bei der Erschließung und Verarbeitung iranischer Gasvorkommen durch ein chinesisches Unternehmen.
Mai 2010: Proteste gegen eine Diskussionsveranstaltung mit dem iranischen Botschafter Sheikh Attar
Für den 5.5.2010 war eine Diskussionsveranstaltung der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft mit dem Botschafter der Islamischen Republik Iran, Alireza Sheikh Attar, dem Grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und dem ARD Journalisten Werner Sonne angekündigt. Die Veranstaltung sollte im ARD Hauptstadtstudio in Berlin stattfinden. Nach Protesten u.a. der STOP THE BOMB-Koalition und angekündigten Kundgebungen wurde die Veranstaltung vorläufig abgesagt, angeblich aus "produktionstechnischen Gründen".
April 2010: Proteste und kritische Aktionärsfragen bei den Jahreshauptversammlungen von VW, Daimler, RWE, Münchener Rück, BASF und Bayer
STOP THE BOMB Aktienbesitzer nahmen teil an diversen Aktionärsversammlungen und stellten kritische Fragen zum Iran-Geschäft. Die Daimler-AG kündigte im April 2010 einen Teilrückzug und im November 2010 einen kompletten Rückzug aus dem Irangeschäft an. Als Begründung gab Daimler-Vorsitzender Dr. Zetsche an, nicht als Iran-Unterstützer in der Öffentlichkeit angeprangert werden zu wollen.
Februar 2010: Erfolgreicher Protest gegen den Auftritt des iranischen Botschafters im Kempinski Hotel in Hamburg
Die für den 11. Februar geplante Konferenz »Islamische Republik Iran: am Ende oder im Aufschwung?« wurde am gestrigen Dienstag vom Hamburger Atlantic Kempinski Hotel abgesagt. Auf der von islamistischen Lobbygruppen organisierten Veranstaltung sollten neben bekannten deutschsprachigen Israelhassern auch der Botschafter der Islamischen Republik Iran, Ali Reza Scheikh Attar, sprechen. Gegen die Konferenz hatte die Koalition STOP THE BOMB und die Hamburger Studienbibliothek eine Protestkundgebung angemeldet, die unter anderem von der Berliner Jüdischen Gemeinde und dem Deutsch-Israelischen Jugendforum unterstützt wurde. Auch exiliranische Oppositionelle hatten beim Kempinski-Hotel gegen die Propagandaveranstaltung des Mullahregimes protestiert. Die Geschäftsführung erklärte daraufhin, von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen.
Januar 2010: STOP THE BOMB Proteste bei der Jahreshauptversammlung der Siemens AG
Kritische Aktionäre und Aktionärinnen aus der STOP THE BOMB-Koalition haben dem Vorstand und dem Aufsichtsrat von Siemens am 26.1.2010 kritische Fragen zum Iran-Geschäft gestellt, während vor der Halle eine Protestkundgebung von STOP THE BOMB stattfand. Der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher kündigte auf der Hauptversammlung an, dass die Siemens AG ab dem Sommer 2010 keine Neugeschäfte mehr mit iranischen Partnern abschließen werde. Siemens habe noch 280 Mitarbeiter im Iran. Löscher bestätigte, dass Turbokompressoren an den Iran geliefert wurden. Konkreten Fragen nach Siemens Iran-Geschäft wich Löscher aus.
Januar 2010: Proteste gegen das Iran-Geschäft der ThyssenKrupp AG
ThyssenKrupp und vor allem dessen Tochterunternehmen Uhde haben in den letzten Jahren Verträge über diverse Großprojekte im Iran abgeschlossen. Seit Jahren hat das iranische Regime ein großes Interesse an Produkten von ThyssenKrupp und ist sogar mit 4,5% Anteilseigner. STOP THE BOMB protestierte auf der Jahreshauptversammlung gegen ThyssenKrupps Iran-Geschäft. Die Fragen von STOP THE BOMB Aktionäre, ob ThyssenKrupp Dual use Güter in den Iran exportiert habe oder mit den Revolutionsgarden zusammen arbeite, hat Vorstandsvorsitzender Dr. Schulz nicht verneint. Uhde sei an verschiedene Energieprojekte beteiligt, der Export von ThyssenKrupp in den Iran habe ca. 185 Mio. Euro betragen.
Dezember 2009: Proteste gegen Ahmadinejad in Kopenhagen
Mahmoud Ahmadinejad wird an der UN-Klimakonferenz teilnehmen, die vom 7. bis zum 17. Dezember 2009 in Kopenhagen (Dänemark) stattfindet. Wieder einmal wird einem Repräsentanten des iranischen Regimes eine Bühne gegeben. STOP THE BOMB wird deshalb in Kopenhagen am 17. und 18. Dezember protestieren!
November 2009: Proteste gegen die Einladung des iranischen Botschafters an die Königin-Luise-Stiftung
Die Berliner Königin Luise Stiftung hat den iranischen Botschafter Sheikh Attar zu einer Lehrerkonferenz am 16.11.2009 eingeladen. STOP THE BOMB forderte die Königin-Luise-Stiftung auf, den Botschafter auszuladen. Mit offenen Briefen wurden alle an der Veranstaltung beteiligten Organisationen und Personen aufgefordert, sich durch ihren Rückzug klar von dem Repräsentanten und Vollstrecker des iranischen Terrorregimes zu distanzieren, bis dieser ausgeladen ist.
September 2009: Kundgebung gegen den Al-Quds-Tag
STOP THE BOMB unterstützt die Kundgebung gegen den islamistischen und antisemitischen Al-Quds-Tag in Berlin, die am 12. September 2009 stattfand. Jährlich inszeniert die „Islamische Republik Iran“ zum so genannten Al-Quds-Tag einen Propagandaaufmarsch in Teheran, die Hisbollah paradiert in Beirut, Hamas in Gaza und bei Demonstrationen weltweit wird die Ideologie der Islamischen Republik verbreitet. In Berlin marschierten Teilnehmer der Al-Quds-Demonstration wiederholt mit Symbolen terroristischer Organisationen. Schluss mit der Propaganda der Islamischen Republik – No Al-Quds-Tag!
August 2009: STOP THE BOMB Kundgebung: Freiheit statt Islamische Republik
Aus der Rede von Mirza-Agha Asgari: Der Iran - ein Weltproblem! Der Großteil der iranischen Bevölkerung steht nicht hinter der Handlungsweise des Regimes. Das iranische Volk wünscht sich eine moderne, säkulare, freiheitliche und demokratische Regierung. Es sehnt sich nach westlichen Idealen; nach einem unabhängigen, gleichberechtigten, würdevollen Leben im Sinne der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Das iranische Volk braucht die Unterstützung der demokratischen Länder. Diese Hilfe ist notwendig für die Abschaffung des terroristischen Regimes! Sie ist notwendig für unser aller Sicherheit und auch für unsere Zukunft.
Juli 2009: Proteste gegen Werbeseminare der Deutsch-Iranischen Handelskammer
Die »STOP THE BOMB«-Koalition Hamburg protestiert gegen eine für Montag, den 13. Juli, geplante Veranstaltung zum Iranexport in der Hamburger Handwerkskammer. Anlässlich des von der Deutsch-Iranischen Handelskammer (DIHKeV) organisierten Seminars zur »Im- und Exportzertifizierung im Irangeschäft« veranstaltet STOP THE BOMB eine Protestkundgebung vor dem Gebäude der Handwerkskammer im Holstenwall.
Juni 2009: Protest gegen Iran-Rekordgeschäft der Firma Basell Polyolefine GmbH
STOP THE BOMB protestiert gegen das Iran-Rekordgeschäft (825 Millionen Euro) der Firma Basell Polyolefine GmbH mit der staatlichen iranischen National Petrochemical Company (NPC). Basell liefert dafür Technologie für drei Polyethylenanlagen in Mamasani, Dehdascht und Borodschen im Süden Irans. Beim Geschäftsabschluss war Adel Nejad-Salim, Vize-Ölminister und Präsident der NPC anwesend. Die Basell Polyolefine GmbH gehört als rechtlich eigenständiges Unternehmen zum Unternehmen LyondellBasell.
Juni 2009: Proteste gegen die Einladung des iranischen Botschafters durch die Böll-Stiftung
Für den 16. Juni 2009 haben die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und Eurient e.V. den Botschafter des iranischen Regimes in Deutschland Ali Reza Sheikh Attar zu einer Podiumsdiskussion mit Johannes Reissner von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) - einem der wichtigsten think tanks im Umfeld der Bundesregierung - eingeladen. Während Vertreter der SWP seit Jahren nicht nur den Dialog, sondern eine offene Kooperation und eine "strategische Partnerschaft" Deutschlands mit dem Iran fordern, repräsentiert Attar, der als ehemaliger Gouverneur in Iranisch-Kurdistan unmittelbar für das dortige Vorgehen der Mullah-Diktatur verantwortlich ist, die Verbrechen des Regimes.
Mai 2009: Proteste gegen Iran-Werbeseminar des Nah- und Mittelostvereins
Der Nah- und MittelOst-Verein (NUMOV) - die 1934 gegründete zentrale Förderorganisation für den deutschen Handel in die Region - veranstaltet am 5.5.2009 das zweite große Forum zur Förderung des deutsch-iranischen Handels innerhalb kürzester Zeit. Rudolf Dressler (SPD), ehemaliger deutscher Botschafter in Israel und Unterstützer der Kampagne STOP THE BOMB übt Kritik: "Ich halte es für nicht opportun, solche Werbeveranstaltungen gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt abzuhalten. Die momentane Verhandlungsphase erfordert vielmehr, dass man dem iranischen Regime den Preis vor Augen führt, den es zu zahlen hat, wenn es weiterhin mit seinem Atomprogramm gegen Bestimmungen der internationalen Gemeinschaft verstößt."
Mai 2009: STB-Aktionäre verlangen Aufklärung über Iran-Geschäfte bei der Linde-Jahreshauptversammlung
Auf die Fragen von STOP THE BOMB Aktionären auf der Jahreshauptversammlung im Mai 2009 gaben der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle und Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Aldo Belloni (zuständig u.a. für den Mittleren Osten) folgende Antworten:
Die Umsatzzahlen im Iran liegen laut Angaben des Vorstands für 2007 bei 86 Mio., für 2008 bei 89 Mio. Euro. [...]
April 2009: Europaweite Aktivitäten zum 30. Jahrestag der Islamischen Republik Iran
Am 1. April 1979 wurde im Iran die "Islamische Republik" ausgerufen. Das einzige, was es zu diesem Jubiläum zu feiern gibt, sind 30 Jahre Widerstand gegen dieses menschenverachtende Regime. 30 Jahre "Islamische Republik Iran" bedeuten 30 Jahre Unterdrückung und Terror: Verfolgung von nationalen und religiösen Minderheiten, von Homosexuellen, von Frauen, von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern sowie von Oppositionellen. Die öffentlichen Hinrichtungen von Menschen wegen angeblicher sexueller Verfehlungen oder wegen ihrer geschlechtlichen Orientierung sprechen allen Menschenrechtsprinzipien Hohn.
April 2009: STOP THE BOMB protestiert gegen das Iran-Geschäft von Bayern-Gas
"Mit Hilfe von Bayerngas könnte das Regime sein Atomprogramm, die Unterstützung islamistischer Kräfte weltweit und den Terror gegen die eigene Bevölkerung weiter betreiben, ohne auf politischen Druck aus dem Westen Rücksicht nehmen zu müssen", so Jonathan Weckerle, Sprecher der Kampagne STOP THE BOMB.
März 2009: Film und Text zum internationalen Frauentag
Am 7. März 1979, wenige Wochen nach dem Umsturz im Iran, befahl Ayatollah Khomeini, dass Frauen iranische staatliche Einrichtungen nur noch mit Kopftuch betreten dürften. Daraufhin kam es im Zuge des internationalen Frauentages am 8. März zu zahlreichen Demonstrationen gegen die Zwangsverschleierung. Die Islamisten mussten daraufhin ihr Dekret vorläufig zurücknehmen. Der Film "Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahr Null" dokumentiert die Proteste, Fathiyeh Naghibzadeh kommentiert diesen Film.
Januar 2009: STOP THE BOMB protestiert gegen Iran-Geschäft der Siemens AG
STOP THE BOMB-VertreterInnen stellten 2009 bei der Siemens Hauptversammlung als AktienbesitzerInnen Fragen an den Vorstand und protestierten vor der Halle gegen das Iran-Geschäft von Siemens. In einem offenen Brief an Hr. Löscher und Hr. Dr. Cromme - Aufsichtsrats- und Vorstandvorsitzende der Siemens AG, heißt es: wie kann es sein, dass die Firma Siemens, die sich schon an Zwangsarbeit in Auschwitz bereichert hat und auch an anderen Naziverbrechen beteiligt war, heute wieder als wichtige Stütze eines antisemitischen und terroristischen Regimes fungiert? Mit Exporten von 438 Mio. Euro stand Siemens an der Spitze der deutschen Exporteure in den Iran. Etwa ein halbes Jahr nach den Protesten von STOP THE BOMB verliert Siemens einen Großauftrag in Los Angeles.
Januar 2009: Manager-Seminar in Frankfurt nach STOP THE BOMB Protesten abgesagt!
Das Manager-Seminar "Ihr Geschäftserfolg im Iran", das in Frankfurt am 26. und 27. Januar stattfinden sollte, wurde abgesagt! Dazu hat die angekündigte Protestkundgebung, die vorhergehende Aktionen von STOP THE BOMB und auch Ihrer Unterstützung von STOP THE BOMB beigetragen.
November 2008: Proteste gegen ein Werbeseminar der Hamburger Handelskammer
Die Veranstaltung mit dem Titel „Iran Sanktionen – Praktische Auswirkungen für deutsche Unternehmen" wirbt für Geschäfte mit dem Iran und soll am 27.11.2008 in Hamburg stattfinden. Laut Einladung und Programm soll es darum gehen, Unternehmen „bei der Marktbearbeitung im Iran zu unterstützen" und sie über die Möglichkeiten staatlicher Förderung des Iran-Geschäfts durch Hermes-Bürgschaften zu informieren. Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Kampagne STOP THE BOMB und der Hamburger Studienbibliothek demonstrierten mit Flugblättern und Transparenten gegen das Seminar.
Oktober 2008: Pressekonferenz zum Start der STOP THE BOMB Kampagne
Am 28. Oktober hat sich in Berlin ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen das iranische Atomprogramm vorgestellt. Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden in Deutschland, Mohammed Schams vom Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, Ulrike Becker und Jonathan Weckerle, die Initiatoren des STOP THE BOMB Bündnisses, stellten die Kampagne vor.Der Aufruf der Kampagne wird von über 120 prominenten Erstunterzeichnern unterstützt. Darunter Vertreter/innen aller Parteien unterzeichnet. Das Bündnis fordert die deutsche Bundesregierung dazu auf, sowohl unilateral wie multilateral geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die Iranische Republik Iran politisch und diplomatisch zu isolieren und die Hisbollah in Deutschland zu verbieten. Darüber hinaus fordert STOP THE BOMB deutsche Unternehmen auf, allen voran Siemens, sich aus Geschäften mit dem iranischen Regime zurückzuziehen.
